Geschichte

Es begann alles mit einer kleinen Werkstatt im Istanbuler Stadtbezirk Kartal. Im Jahr 1942 arbeiteten acht Männer unermüdlich, um das Land mit Keramikprodukten zu versorgen, die während des Zweiten Weltkriegs nicht in die Türkei importiert werden konnten.

Die "Dr. Nejat Eczacıbaşı Keramikfabrik", wie sie damals genannt wurde, war der Vorläufer von VitrA. Nach dem Krieg wurde die wirtschaftliche Erholung von einem Bauboom begleitet, der wiederum eine steigende Nachfrage nach Sanitärkeramik nach sich zog und der Fabrik in Kartal den Weg bereitete. 1958, als Materialien wie Marmor an Popularität verloren, folgte das Unternehmen der steigenden Nachfrage und eröffnete die erste moderne Produktionsstätte für Sanitärkeramik. Im Jahr 1966 wurde für die dort entstehenden Produkte der Markenname VitrA gefunden, der auf die Abkürzung von "vitrify" (etwas herstellen, das die Härte und Glätte von Glas hat), d.h. Keramik zurückgeht.

Um die Vielfalt des Unternehmens zu vergrößern, wurde 1979 die Produktion von Armaturen aufgenommen – ein strategischer Schritt, um zugleich neben Sanitärprodukten auch Badprodukte anbieten zu können. Als unangefochtener Führer auf dem türkischen Markt wurde die Marke VitrA 1983 international lanciert. Heute wird VitrA als führender Anbieter des ganzen Spektrums von Badkomponenten betrachtet.

VitrA liefert jährlich Sanitärkeramik in Millionenstückzahlen. Die Hälfte der Produktion der Marke wird, unterstützt durch ein mächtiges Vertriebsnetzwerk, ins Ausland verkauft.

Seit den Anfängen 1942 hat sich viel verändert, doch verlässt sich VitrA auf seine stolze Geschichte, um zeitgemäße Bäder und Fliesen zu entwickeln, die zeitlos erscheinen und erschwinglichen Luxus bieten.