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Geschichte

     

Perfekte Lösungen seit über 50 Jahren

Der erste VitrA-Betrieb ist klein, eine achtköpfige Mannschaft und ein einziger Brennofen - völlig unzureichend, um die überwältigende Nachfrage zu bedienen. Aber es ist der einzige Ort, an dem zu jener Zeit jedes erdenkliche Tonwarenprodukt, von der Teetasse bis zu elektrischen Fassungen für Glühbirnen, hergestellt werden kann. Wir schreiben das Jahr 1942, der internationale Handel kommt kriegsbedingt zum Erliegen. Dr. Nejat Eczacıbaşı gründet dennoch seine keramische Fabrik in Kartal bei Istanbul, um die kriegsbedingte Güterknappheit, die die heimische Wirtschaft lähmt, zu überwinden.

In der Nachkriegszeit, als der Handel wieder an Fahrt aufnimmt, fokussiert sich das junge schnell wachsende Unternehmen aufgrund der Nachfrage auf einen viel versprechenden Produktionszweig: Sanitärkeramik. Ein Novum im türkischen Markt, der traditionell auf Marmor ausgerichtet ist - aber die vielseitige und erschwingliche Alternative aus Keramik ist sofort ein Bestseller. 1958 wird dann ein Fertigungswerk in Betrieb genommen, um die steigende Nachfrage zu befriedigen. Die Marke VitrA wird 1966 eingeführt und steht fortan für die komplette Produktpalette von Sanitärprodukten, die teilweise aus einer Reihe von Schwesterunternehmen unter dem Dach der Eczacıbaşı Gruppe stammen. Die erste Fabrik, die später zum Bozüyük Mega-Komplex ausgebaut wird, nimmt ihre Produktion 1977 auf. Darauf folgen 1979 das Armaturenwerk und 1991 die Fliesenfabrik und das Fertigungswerk für Acrylwannen und schließlich 1992 eine Produktionsstätte für Badmöbel.

Die erste Auslandslieferung der Eczacıbaşı Building Products Division findet Anfang der 80er Jahre nach Deutschland statt - seitdem hat sich VitrA als globale Marke etabliert. 1999 investiert VitrA in ein eigenes Fliesenwerk in Irland, dem ersten überhaupt im Ausland, von dem aus der Markt besser bedient werden kann. Mit weiteren Investitionen in Deutschland treibt die Sparte ihre Expansionsstrategie voran. Anfang 2006 übernahm die Sparte den großen deutschen Wandfliesenhersteller Engers. Im März des darauf folgenden Jahres erwarb die Sparte einen Anteil von 51 % der Aktien von Villeroy & Boch Fliesen. Im Jahr des 50. Jubiläums der Marke VitrA, 2008, übernahm die Sparte die deutsche Firma Burgbad, einen der größten Hersteller von hochwertigen Badmöbeln in Europa.

Eine andere Welt

Ein anderer Raum, vertrauter, entspannter und beruhigender wie nirgendwo sonst. Ein Refugium, um den Geist zu pflegen und den Körper zu verwöhnen. Ein lebendiger, anpassungsfähiger, fließender Raum, in dem Wasser ein Teil der Einrichtung ist. Das Badezimmer, lange Zeit zurückgedrängt in ein Reich fader, eintöniger Funktionalität, feiert ein glanzvolles Comeback, um seinen Stellenwert als ein zentraler Ort in unserem Leben zurückzufordern.

Inspiriert von der geselligen, luxuriösen türkischen Hammam-Kultur, ist das VitrA-Bad ein Lebensraum, in dem wir uns ausruhen und eine wohltunende Zeit für die persönliche Pflege verbringen können. Praktisch, komfortabel und schick ist das Bad das Herzstück unseres Hauses.

Ausgehend von der jahrtausend alten anatolischen Tradition keramischer Kunst, versteht es VitrA, anspruchsvolle ästhetische Konzepte mit ausgeklügelter Technologie zu vereinen. Das Ergebnis sind neu definierte Beziehungen zwischen Wasser und Mensch und die Wiederentdeckung des Bades.